Bei der Teich-Verrohrung ist nicht überall der größtmögliche Rohrdurchmesser notwendig. Entscheidend ist, welche Aufgabe die Leitung hat und wie viel Wasser durch sie fließen soll.
DN110 für Bodenablauf und Skimmer in Schwerkraft
Bei Schwerkraftanlagen werden Bodenabläufe und Skimmer häufig in DN110 zum Filter geführt. Als praxisnahe Orientierung rechnen wir bei einer DN110-Schwerkraftleitung oft mit etwa 10–12 m³/h. Der reale Wert hängt von Wasserstandsdifferenz, Rohrlänge und Anzahl der Bögen ab.
Praxisvideo: Schwerkraftfilter und DN110-Verrohrung – ab 0:42 Minuten.
DN75 und DN50 auf der Pumpenseite
Auf der Druckseite können kleinere Dimensionen sinnvoll sein, wenn Pumpenanschluss und gewünschter Durchfluss dazu passen. Je kleiner der Rohrquerschnitt bei hoher Wassermenge, desto höher steigt jedoch der Druckverlust.
45°- oder 90°-Bögen?
Sanfte Richtungsänderungen erzeugen in der Regel weniger Widerstand. Wo der Platz vorhanden ist, sind 45°-Bögen deshalb oft sinnvoll. Ein 90°-Winkel bleibt trotzdem praktisch, wenn der Einbauplatz begrenzt ist.
Lösbare Verbindungen an Technik einplanen
Pumpen, UVC und andere Technik sollten später ausgebaut werden können. Flexible Muffen oder lösbare Kupplungen sind an solchen Stellen oft sinnvoller als dauerhaft verklebte Verbindungen.
Warum wir uns auf DN50, DN75 und DN110 konzentrieren
Diese drei Größen decken einen großen Teil unserer typischen Koiteich-Installationen ab. Deshalb halten wir das Sortiment bewusst übersichtlich, statt jede denkbare PVC-Dimension anzubieten.
Praxisvideo: Unterschiede zwischen orangefarbenen und grünen KG-Rohren – ab 0:01 Minuten.