Grünes Teichwasser entsteht meistens durch frei im Wasser schwebende Algen. Das Wasser wirkt dann grünlich und die Sichttiefe nimmt stark ab. Das sieht ähnlich aus wie andere Algenprobleme, muss aber anders behandelt werden als Fadenalgen.
Grünes Teichwasser oder Fadenalgen?
Schwebealgen färben das gesamte Wasser grün. Fadenalgen wachsen dagegen sichtbar als lange Beläge oder Büschel an Wänden, Steinen und Technik. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil UVC vor allem bei Schwebealgen eine zentrale Rolle spielt.
Handelt es sich um lange, anhaftende Fadenalgen statt um grünes Wasser, hilft unser Fadenalgen-Ratgeber weiter. Dort wird auch Fadenalgenfrei F Flüssig (2,5, 5 und 10 Liter) als Produktoption für Fadenalgen vorgestellt. Dieses Produkt ersetzt keine UVC-Behandlung gegen Schwebealgen; die Produktkennzeichnung beachten.
UVC-Klärer prüfen
Wenn das Wasser grün bleibt, sollte zuerst geprüft werden, ob UVC-Leistung und Einbau zum Teich passen. Auch ein verschmutztes Quarzglas oder ein altes Leuchtmittel kann die Wirkung deutlich reduzieren.
Als grobe Orientierung verwenden wir bei Koiteichen häufig etwa 3–4 Watt UVC pro m³ Wasser. Mehr dazu im Ratgeber UVC-Klärer für den Teich.
Filter und Durchfluss mit betrachten
Abgetötete oder verklumpte Schwebealgen müssen anschließend aus dem Wasser entfernt werden. Deshalb gehören UVC und mechanische Filterung zusammen. Ein zu geringer Filterdurchfluss oder verschmutzte Filterstufen können die Klärung bremsen.
Wasserwerte und Nährstoffe prüfen
Starke Algenentwicklung ist häufig ein Hinweis auf günstige Wachstumsbedingungen. Deshalb lohnt es sich, Wasserwerte und Nährstoffbelastung nicht vollständig auszublenden.
Nicht wahllos mehrere Mittel gleichzeitig einsetzen
Wenn die Ursache unklar ist, führt gleichzeitiges Nachdosieren verschiedener Produkte oft nur dazu, dass später nicht mehr nachvollziehbar ist, was tatsächlich geholfen hat. Besser ist ein systematischer Check von UVC, Filter, Durchfluss und Wasserwerten.